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Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019
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Autor:  Marc!? [ Sa 16. Nov 2019, 23:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Ob ich mit 1 oder 10 kW funke, macht nur einen Bruchteil der Kosten aus. Die Standortkosten sind der größte Anteil.

Deiner Argumentation wäre richtig, wenn es an den zusätzlichen Standorten liegen würde, aber bereits der Schoksberg in der Startphase ist den meisten zu teuer.

Autor:  Nordlicht2 [ So 17. Nov 2019, 11:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Mir ist auch immer alles zu teuer, vor allem solange ich noch verschiedene Angebote pruefe. Am Ende aber muss ich das bezahlen was kostet oder aber einfach gar nicht kaufen.

Also Sender aufbauen und gut. Wer darueber senden will sendet im Mux, wem es zu teuer ist eben nicht.
Es ist sowieso nur eine Frage der Preisgestaltung und nicht der tatsaechlichen Kosten, denn eine neue Sendeantenne an einem anderen Standort aufzubauen ist auf keinen Fall billliger als eine Weiche an eine schon vorhandene Antenne anzuschliessen. Aber die MB kann als Privatunternehmen natuerlich nichts verschenken und wird es aus regulatorischen Gruenden auch gar nicht duerfen. Es muss sicherlich jeder der ueber die gleiche Antenne sendet die gleiche Summe dafuer zahlen.

Der Fehler liegt eigentlich bei den Landesmedienanstalten, die den Versorgungsgrad und die Ausstrahlungskosten je CU nicht schon in der Ausschreibungsphase beruecksichtigen / festlegen. Dadurch kommt es wie in Sachsen-Anhalt, Baden-Wuerttemberg oder Berlin/Brandenburg zu keinem Netzausbau. Will nur einer der 16 Programmveranstalter im Mux keinen Ausbau, gibt es keinen Ausbau. Richtig gemacht hat man diesen Teil dagegen bei der Ausschreibung zum 2. BMux, wo man dafuer allerdings andere Fehler gemacht hat.

Autor:  2016 [ So 17. Nov 2019, 13:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Alles richtig dafür ist es halt Deutschland wo dann lieber doppelt und dreifach vor Gericht gezogen wird. Ob es in ferner Zukunft überhaupt was neues bei Dab+ geben wird warten wir es ab.

Autor:  pomnitz26 [ So 17. Nov 2019, 14:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Man darf auch nicht vergessen, bei UKW hat man seine 5 Programme und wählt sich eines davon aus. Bei DAB sind es dann doch deutlich mehr und dementsprechend wird keiner mehr seine 20% Marktanteil mehr erreichen können.

Denkt an das analoge Fernsehen. 3 Programme, da waren 33% Zuschauer tatsächlich machbar.
Welches TV Programm erreicht heute noch solche Marktanteile?

Autor:  2016 [ So 17. Nov 2019, 15:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Das erreicht so keiner mehr, es sei denn mit ist mit dem Angebot auf DVB-T2 ÖR zufrieden. Als zweit TV wirklich ausreichend. Auch auf UKW gibt es Regionale Unterschiede ( zwischen 5 - 15+ Sender sind in Grenzregionen ). Vorteil war zu Analog Zeiten das man kein zusätzliches Gerät bräuchte. Hier im Norden musste man Glück haben wenn es mehr als 3 Sender waren. Ich hatte mir kurz nach der Wende ein Konverter umgebaut auf 9Volt Batterie um damit überhaupt ZDF zu bekommen. Meine Taigar Trommel Radugar hatte ja nur 40 UHF Kanäle und ZDF war auf 46 Marlow. Sorry für das kurze OT..

Autor:  Marc!? [ Mi 27. Nov 2019, 06:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Auch in der analogen TV Welt gab es große Unterschiede zwischen Nord und Süd. Das Saarland passt hier als Beispiel ganz gut. Schwierige Topographie mit Ost-West und Nord-Süd Tälern dazu keine Exponierten Berge etc, was zu unzähligen Füllsendern für die ÖR führte und wenig Frequenzen für die Privaten, die auch nicht attraktiv waren, obwohl RTL ja schon frühzeitig über die Antenne aus LUX aktiv war und eine Großfrequenz noch frei war. Im Norden dagegen gab es wenig Füllsender und auch dadurch viele Frequenzen für die Privaten, da auch Reichweite hatten.
Bei DAB ist es aufrund des höheren Frequenz Bereiches im Vergleich zu UKW ähnlich. Schaut euch doch mal die Reichweite vom Schoksberg mit 10 kW an und dann Bremen oder Hamburg. Das sind einfach Nachteile, dazu die Randlage in der Republik.
Natürlich hat unsere Radio Landschaft die ganzen Jahre funktioniert, da es ein geschlossenes System war. Bei DAB gibt es aufeinmal Vielfalt, was auch finanziert werden muss, wenn jeder weniger vom Kuchen abbekommt. Deshalb ist es verständlich, dass UKW Platzhirsche nicht von DAB begeistert sind, wobei dies im Saarland eig nur Radio Salue ist. Alle anderen Privaten haben keine flächendeckende Versorgung.

Autor:  2016 [ Mi 27. Nov 2019, 11:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Natürlich ist es nur verständlich das die meisten Privaten UKW Sender Dab+ noch nicht wollen. Man muss hier auch noch klären wieso es in Deutschland nur Mini Sendeleistungen für Dab+ gibt? Keine Frage das Angebot ist nun mit rund 21+ Sender wirklich sehr gut. Was aber wirklich nicht geht ist diese Störanfälligkeit im Band3 von diversen Geräten geht garnicht. Wenn man nun sein Radio in der Wohnung hat geht es doch los ( Aussetzer, Zusätzliche Kabel verlegen dazu noch Verstärker und Antenne). Aber das liegt nicht nur am Radio sondern auch an den ( Herstellern ) die es bin Dato nicht schaffen ihre Geräte mit Filtern, Verstärker und Weichen zu bauen. Das wird ab 2020 noch traurig da ein beliebter Shop für Dab+ Zubehör zu machen tut. Ich habe für mich beschlossen alles was ich für ( Dab+ in der Wohnung seit 2014 ) aufgebaut habe wieder abzubauen. Man hat sich nämlich nun wirklich lange genug verarschen lassen von wegen CD Qualität. Selbes gilt für DVB-T2 HD keine ( Sendeleistung im Fachhandel gibt es kein Zubehör ) und wenn es was gibt ist es nur Mist. Man kann nicht jede Internet Seite kennen wo es bezahlbare Preise gibt. Da Pausat seine Türen schließen wird, brauch man als Kunde auch nicht weiter an der Terrestrische Verbreitung festhalten. Denn wo bekommt man Ersatz wenn ein Bauteil s
In seiner Anlage defekt ist? 5-6 Jahren sollten das Band3 Netz ja vollständig ausgebaut sein und somit kein Aufwand mehr nötig sein ( glaube das aber auch nicht 100%). Am besten man investiert einmal in einer Satelliten Anlage und hat damit die meisten Sender. Oder man nutzt nach wie vor UKW da dieses System immer noch am besten läuft.

Autor:  Nordlicht2 [ Mi 27. Nov 2019, 11:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

2016 hat geschrieben:
Wenn man nun sein Radio in der Wohnung hat geht es doch los ( Aussetzer, Zusätzliche Kabel verlegen dazu noch Verstärker und Antenne).

Das ist noch so, weil du in einem derzeit nur fuer mobilen Empfang ausgebautem Gebiet wohnst. Da wo In Door Empfang in der Prognose angezeigt ist, braucht man keinen Verstaerker oder irgendwas von Pausat.
Deshalb gibt es die Prognosekarten ueberhaupt, nicht fuer Hobby Freaks wie uns, sondern damit der Normalhoerer nachsehen kann, ob bei ihm schon unprobematischer In Door Empfang moeglich ist oder noch nicht.
Wenn es dann trotzdem nicht geht, sollte man die Bundesnetzagentur informieren, damit sie den 'chinesischen Hochfrequenz Stoerer' stilllegt (den eigenen oder den des Nachbarn), der zumeist auch im UKW Band stoert, dieses zurauscht oder zischelt, weshalb dann bestenfalls noch Mono UKW Empfang moeglich ist.
Kann mir kaum vorstellen, dass 5C und 8B bei dir zu Hause mit einem Radio mit Teleskopantenne nicht In Door gehen, wo du doch sogar den rbb von sehr weit entfernten Sendestandorten empfaengst.

Autor:  2016 [ Mi 27. Nov 2019, 11:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

Zitat:
Das ist noch so, weil du in einem derzeit nur fuer mobilen Empfang ausgebautem Gebiet wohnst. Da wo In Door Empfang in der Prognose angezeigt ist, braucht man keinen Verstaerker oder irgendwas von Pausat.
Deshalb gibt es die Prognosekarten ueberhaupt, nicht fuer Hobby Freaks wie uns, sondern damit der Normalhoerer nachsehen kann, ob bei ihm schon unprobematischer In Door Empfang moeglich ist oder noch nicht.
Wenn es dann trotzdem nicht geht, sollte man die Bundesnetzagentur informieren, damit sie den 'chinesischen Hochfrequenz Stoerer' stilllegt (den eigenen oder den des Nachbarn), der zumeist auch im UKW Band stoert, dieses zurauscht oder zischelt, weshalb dann bestenfalls noch Mono UKW Empfang moeglich ist.
Kann mir kaum vorstellen, dass 5C und 8B bei dir zu Hause mit einem Radio mit Teleskopantenne nicht In Door gehen, wo du doch sogar den rbb von sehr weit entfernten Sendestandorten empfaengst.

Also es geht natürlich auch alles mit der Telekop Antenne dicht am Fenster. Wieso sollte man Geräte entsorgen die aus China sind? Powerbank und co brauche ich nun auch mal. Laut Prognose ist mein Ort aber schon gut versorgt. Das der RBB hier kommt ist wahrscheinlich Glück da einige Meter weiter nichts mehr kommt. Es geht doch auch mit den meisten Dab+ Adaptern im PKW ohne Aufwand nichts! Und das liegt zu 100% an den Minimum Sendeleistungen. Wer in Sendernähe wohnt kann doch überhaupt nicht mitreden. im PKW reicht eine Fensterkleber Antenne, Innen nur eine Mini Antenne da man nur ein Bindfaden zum Empfang benötigen tut ;)

Autor:  Nordlicht2 [ Mi 27. Nov 2019, 11:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ausschreibung eines landesweiten privaten Muxes 2019

2016 hat geschrieben:
Es geht doch auch mit den meisten Dab+ Adaptern im PKW ohne Aufwand nichts! Und das liegt zu 100% an den Minimum Sendeleistungen.

Also ich verstehe deine doch ziemlich pauschalen Aussagen nicht wirklich. Was meinst du denn genau mit 'nichts'? Wenn ich nur mein Poketradio im Auto anschliesse habe ich schon mobilen Empfang wie in den Prognosen angegeben. Du selber treibst Aufwand, um den rbb mobil zu empfangen aber doch wohl nicht um 5C oder 8B dort zu empfangen wo sie laut Empfangsprognose empfangbar sind?

2016 hat geschrieben:
Wer in Sendernähe wohnt kann doch überhaupt nicht mitreden da man nur ein Bindfaden zum Empfang benötigen tut ;)

Wer in Sendernaehe wohnt faehrt trotzdem sehr oft durchs Land und kann sehr wohl mitreden, vorallem wenn er sein kleines DAB+ Pocketradio mit Kopfhoererschnur als Antenne auch in Wohnungen von Verwandten und Bekannten testet. :-)
Daher ja das Wissen ueber die 'Chinastoerer'. Da gibt es aber immer auch chinesische Alternativen, die nicht stoeren.

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